©Neuschnee
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Vollkommen. Wie ein Zweig in der Sonne. So bist du. Du schwingst im Wind. Sonst nichts. Du bist einfach wunderschön.

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Ich habe bekommen
Was ich immer wollte
Denn ich habe dich getroffen
Du wurdest zu mir gesandt
Von einem Gott
Von deinem Gott
Der auch meiner sein will

Doch er hat etwas überhört
Meinen größten Wunsch
Hat er nicht verstanden
Mein Flehen ist zu laut
Meine Tränen zu dicht
Als dass meine Bitte
Seine Ohren erreichen kann

Hast du nicht gespürt
Dass mein Herz zersprungen ist
Als ich in deinen Armen war?
Wenn du mich bald
Das zweite Mal berührst
Werde ich vor Kummer vergehen

Denn du willst für mich da sein
Du willst mich trösten
Und mein Leben
Für mich bereiten
Doch ich befürchte
Mehr willst du nicht

Siehst du nicht selbst
Dass vergessen wurde
Liebe für mich zu sähen?
Darum bete ich nun
Zu deinem Gott
Damit du mich erhörst

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Du siehst mich an
Und dein Augenmeer ertränkt mich
Du sprichst mit mir
Und offenbarst mir meine Gedanken
Du lachst mich an
Und singst mir deine Freude

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Ich hab dir was zu geben
Doch wirst du es je wollen?
Bald hab ich keinen Platz mehr
Für all das Herzklopfen
Das du mir nicht abnehmen wirst


Warum musste ich mich in dich verlieben?

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Können wir noch einmal ganz von vorne anfangen?
Ich werd mich auch sicher nicht wieder in dich verlieben.
Ich werde einfach nur da sein.
Das Zusammensein mit dir genießen.
Dich genießen.
Dich nicht bedrängen, nicht überfordern.
Ich will doch nur dein Gesicht sehen.
Deine Augen in meinen spüren.
Meine Gedanken in deinen Worten hören.
So wie es früher war.
Letztes Jahr.

Es war Schicksal, dass wir uns trafen.
Aber ist es auch Schicksal, dich zu verlieren?