Vögel singen für ein Leben ohne Verstand. Sie wissen nicht, dass man sich nicht darauf verlassen kann, was man ihnen verspricht. Oder auch nicht. Versprechen machen Viele nur nicht die Richtigen. Ohne Sinn klappt da nicht viel. Ohne Spürsinn für Gedanken. Ungebraucht fallen selbst sie mal zu Boden. Mit gebrochen Flügeln fliegt es sich halt nicht so gut. Fast wie im Theater. Nur der Vorhang fällt zu spät. Man sieht noch, wie die Kulisse dem Gewicht der vollen Mägen erliegt. Zu spät hat man gesehen, dass sich die Schrauben biegen und selbst da hat niemand was gesagt. Zu spät viel der Vorhang. Und die Zuschauer dachten, das Krachen der Knochen käme vom CD-Spieler. Gelacht haben sie alle, bis auch sie erdrückt wurden.

Wenn sonst nichts ist. Wenn du nur da bist. Und sonst nichts ist. Dann bin ich glücklich. Es ist aber immer was. Nur nicht du. Für mich. Sondern für Menschen die dich nicht brauchen. Wie ich dich brauche. Ich brauche dein Leben um meines zu führen. Nicht um zu sehen was andere wegschmeißen. Mir vor die Füße schmeißen. Damit ich es wegräume. So geht das doch nicht. Nicht mit mir. Und mit niemandem sonst. Das darf so nicht sein. Ich will doch nur. Dich.

Seht das Leben. Es geht vorbei. Unbemerkt und nicht vermisst. Niemand hat daran gedacht, dass man es nicht verstecken kann. Ihr schickt es fort. Doch es kehrt wieder. Immer wieder. Wie ein Bumerang. Ihr werft es fort. Mit aller Kraft. Damit es am nächsten Hindernis zerspringt. Doch je mehr ihr es los werden wollt, desto gewaltiger ist die Wucht mit der es euch schließlich gegen den Schädel schlägt. Von hinten. So habt ihr es nicht einmal bemerkt. Also nehmt das Leben bei der Hand. Es wird schon irgendwann von selber verdorren. Sorgt euch nicht um Dinge, die ohnehin so kommen werden, wie ihr es wollt. Wie ich es will. Wie andere es nie für mich wollten.